By Muriel Asseburg, Jan Busse

Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern steht seit Jahrzehnten im Fokus der Weltöffentlichkeit. Die Autoren zeichnen anschaulich seine Geschichte nach und erläutern die unterschiedlichen Sichtweisen der Konfliktparteien. Sie beschreiben die wichtigsten Streitpunkte – etwa die Kontrolle über Jerusalem, der Zugang zu Wasser sowie der Grenzverlauf – und erklären, warum die aktuellen innen- und außenpolitischen Konstellationen den Krisenherd nicht zur Ruhe kommen lassen.

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1977–1984 führte der Likud-Block zum ersten Mal die Regierung, dann in den Jahren 1986–1992, 1996–1999, 2001–2005/06 und seit 2009. Eine Likud-geführte Regierung machte Frieden mit Ägypten und evakuierte 1982 rund 7000 Siedler aus dem Sinai. Zugleich trieb sie den Siedlungsbau in den besetzten palästinensischen Gebieten voran, die sie als Teil des historischen Israels («Eretz Israel») betrachtet. Nach jahrzehntelanger Ablehnung wird im Parteiprogramm von 2014 die Gründung eines palästinensischen Staates nicht mehr explizit ausgeschlossen.

Die Aufteilung in Einflusszonen setzten die Siegermächte des Ersten Weltkriegs 1920 auf der Konferenz von San Remo um, allerdings ohne eine internationale Verwaltung für Palästina einzurichten: Großbritannien erhielt unter anderem den Auftrag zur Verwaltung Palästinas. Der Völkerbund bestätigte dieses Mandat 1922. Auseinandersetzungen im britischen Mandatsgebiet Im britischen Mandatsgebiet Palästina spitzten sich indes die Auseinandersetzungen zwischen ansässiger Bevölkerung und Neueinwanderern zu, weil sich die Araber zunehmend ihrer Existenzgrundlagen beraubt sahen.

Dies ist bereits im Zusammenhang mit dem ersten arabisch-israelischen Krieg von 1948 zu beobachten. Aus israelischer Sicht ist dieses Ereignis positiv besetzt, weil es mit der Staatsgründung und der erfolgreichen Verteidigung der nationalen Unabhängigkeit gegen die arabischen Armeen verbunden ist. 000 Palästinensern und dem daraus resultierenden Flüchtlingsdasein. Zuvor hatte der politische Zionismus die Errichtung eines jüdischen Staates im historischen Palästina mit der Devise «ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land» gerechtfertigt.

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Der Nahostkonflikt. Geschichte, Positionen, Perspektiven by Muriel Asseburg, Jan Busse
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